KULINARIK

MIT BODENHAFTUNG

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Regionale Hochkultur

Wir haben die Idee einer „regionalen Küche“ nicht erfunden. Vielmehr ist die regionalspezifische Küche weltweit ein wesentlicher Teil kultureller Identitäten. Wir denken bei Regionalität nicht dogmatisch, aber wir wollen auf Transportwege achten und auf Ressourcenverbrauch.

 

Es ist uns wichtig, jene Menschen zu kennen, die uns unsere Zutaten liefern und die selbst verantwortungsvoll hinter Ihren Produkten stehen. Ob Fleischlieferanten, Getreide- und Gemüsebauern oder Winzer. Aber es geht um mehr als hervorragende Qualität oder Regionalität. Es geht um unsere Verantwortung als Gastronomen für unsere Gäste, die bei uns einkehren und essen.


Es geht darum, sie mitzunehmen auf unseren Weg hin zu regionaler Qualität und Vielfalt.

UNSERE HEIMISCHE GASTRONOMIE

lebt nicht von „Billigprodukten” aus Niedriglohnländern, sondern ist Teil einer regionalen, landwirtschaft-lichen Wertschöpfung, die unseren Bauern und Produzenten die Existenz und Ihnen als Gast beste heimische Produktqualität garantiert.

 

Die Verknüpfung von Lebensmittel, regionalem Ursprung, Produktionsart und Veredelung ist der Anfang jeder traditionellen Küche, ja der Kochkunst generell. Regional-typische Lebensmittel bedeuten nicht nur Genuss, sondern auch Identität und Zugehörigkeit.

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Mag. Jörg Hoffmann

Marketing und Grafik

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Gottfried Koller

Hotelier und Koch

EIN GEMEINSAMER WEG

Die regionale Küche Österreichs war spätestens ab den 1950-er Jahren vor allem durch unseren Status als Tourismusland gefährdet. Allzuschnell versuchte man, sich den Devisenbringern aus nah und fern anzupassen.

Dies ließ die bodenständige Gastronomie österreichweit fast ganz verschwinden. Ein touristischer Trend, der sich letztlich im gesamten Alpenraum von Frankreich, Italien, der Schweiz und Österreich zeitgleich vollzog.

Mit Gründung der „Slow Food” – Bewegung 1986 in Italien wurden erste Schritte für genussvolles, bewusstes und regionales Essen als Gegenbewegung zum uniformen und globalisierten Fastfood gesetzt. In Sachen hochwertiger alpiner Regionalprodukte und der daraus resultierenden Wertschöpfung sind unsere Gäste und generell der Konsument oftmals wesentlich weiter als unsere Gastronomie. Selbst der Lebensmittelhandel ist bemühter – zum Beispiel in Sachen Herkunftsnachweis. 

WAS HEISST HIER REGIONAL?

In Uruguay esse ich gerne ein Super-Steak aus Uruguay, aber das brauche ich nicht im Salzkammergut und auch nicht in St.Anton. Aber ich möchte hervorragenden Käse aus Kärnten, Vorarlberg, Südtirol oder einer kleinen Käserei aus der Schweiz.

Es gilt, den kulinarischen Schatz des Alpenraumes in all seiner Vielfalt neu zu beleben oder auch neu zu definieren. Dabei geht es vorrangig nicht um Kilometerangaben, sondern um einzigartige Produktqualitäten, die der gesamte Alpenraum hervorzubringen im Stande ist.
 

Österreichische „Regionalisten“ - die Ungarn oder Südtirol bereits zu No-Go-Areas deklarieren mag es geben, wir präferieren allerdings ein weniger dogmatisches Herangehen. Die ALPINAE CULINAR möchte den Begriff  „Regional”nicht zwangsweise über Entfernungen und Kilometer definieren. Der Alpenraum ist groß und ergo dessen auch seine Produktvielfalt. Überall sitzen aufmerksame, empathische Menschen, die sich der Idee gesunder und ehrlich produzierter Lebensmittel verschrieben haben. Diese gilt es zu finden und untereinander zu vernetzen.
 

Hier möchte die ALPINAE CULINAR auch 2021 ansetzen und zusammenführen was zusammengehört. Die heimische Produktqualität engagierter Bauern und Produzenten im Alpenraum, motivierte Köche, alpine Wirtshauskultur und wertschätzende Gäste.

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